Feldenkrais

INDIVIDUELL, KONZENTRIERT, GESUND  

 

Feldenkrais ist Bewusstsein durch Bewegung

Die Feldenkrais-Methode unterteilt sich in den Bereich des Gruppenunterrichts (ATM) und der Einzelarbeit (FI).

Im Gruppenunterricht (ATM) bewegst du dich nach verbaler Anleitung und erforschst deine individuellen Bewegungsabläufe und entwickelst Gespür für dein Selbstbild und Änderungen in deiner Art und Weise dich zu bewegen, dich zu halten, zu fühlen.

Die Bewusstheit durch Bewegung-Stunden enthalten Bewegungen aus Sport, Tanz, Kampfkünsten sowie natürliche Bewegungen, wie man sie auch bei Babys oder Kindern beobachten kann.

Dabei benötigst du weder spezielle Vorkenntnisse oder Voraussetzungen.

Dr. Moshé Feldenkrais entwickelte im Laufe seiner Arbeit um die tausend verschiedenen Lektionen, welche meist in verschiedensten Positionen im Liegen, aber auch im Sitzen, im Stand oder in Bewegung im Gang angeleitet werden.

FI – funktionale Integration

Die funktionale Integration beschreibt einen Prozess, welcher in Einzelarbeit zwischen dem Feldenkrais-Practioner und dem Klienten durch gezielte Berührung und geführte Bewegungen erfolgt. Diese Art der Arbeit erfolgt zumeist non-verbal, sodass die Kommunikation hauptsächlich durch das Spüren und Wahrnehmen beider Seiten erfolgt.

In diesem Dialog unterstützt der Practioner dem Klienten ungünstige Bewegungsmuster zu lösen und alternative Bewegungsmöglichkeiten zu entwickeln.

  • Entwickelt eine größere Freiheit im Denken, Handeln und dem Selbstausdruck
  • Verbessert die Haltung und optimiert die Bewegungen
  • Bewege dich anmutig, mit fließendem Atem
  • Fördert das Selbstbild
  • Erweitert die persönlichen und beruflichen Fähigkeiten
  • Entwickelt vermehrte Effizienz und langfristig eine sinnvolle und bessere Nutzung des Körpers
  • Erschließt eine größere Mobilität und erweitert die Bewegungsspielräume
  • Reduziert Schmerzen

 

ZUM SCHNUPPERN

Lege dich auf den Rücken, am besten auf eine Matte, Decke oder Teppich am Boden.

Wie hast du dich spontan hingelegt? Hast du eine Unterstützung am Kopf, sind deine Beine angestellt oder ausgestreckt? Liegen deine Hände am Boden oder in Kontakt mit dir? Wohin zeigen die Handflächen? Zu dir? Zur Zimmerdecke? Oder Richtung Boden?

Nehme dir Zeit und spüre welche Körperabschnitte von dir in Kontakt mit dem Boden sind.

Merkst du vielleicht das einige Körperabschnitte von dir einen deutlicheren Kontakt zum Boden haben als andere? Vielleicht mit deinem Hinterkopf, des Brustkorbs, dein Becken oder die Fersen?

Welche Teile von dir haben keinen oder nur wenig Kontakt zum Boden? Gibt es Freiräume unter deinem Nacken, deinem unteren Rücken, an den Beinrückseiten?

Nun stelle deine Beine auf und überschlage dein rechtes Bein über das linke. Fühlt sich diese Position stimmig für dich an oder würdest du die Beine lieber in der anderen Weise übereinander schlagen wollen?

Bewege deine Knie sanft zur rechten Seite Richtung Boden. Die Bewegung soll angenehm, schmerzfrei und leicht sein. Versuche nicht den Boden zu erreichen. Erforsche WIE bewegst du dich, nicht wie weit oder wie schnell.

Wo in dir spürst du die Bewegung, wenn du die übereinander geschlagenen Knie nach rechts bewegst? Verlagert sich das Gewicht an deinem Becken und im unteren Rücken? Spürst du die Drehung auch in deinem Brustkorb? Was macht dein Kopf? Geht er mit der Bewegung, gegen sie oder bleibt er in der Mitte liegen?

Mache eine Pause und strecke deine Beine wieder lang am Boden aus. Hat sich deine Auflage am Boden durch diese kleine, sanfte Bewegung schon verändert? Wo spürst du die Unterschiede? Fühlt sich deine rechte Körperseite anders als die andere an?

Stelle die Beine erneut auf und …

Ballett

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